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News

In unserem News-Bereich finden Sie aktuelle und Interessante Beiträge rund um Hypnose. Es handelt sich dabei um Berichte aus der Presse, wissenschaftliche Arbeiten und aktuelle Informationen des FAHD.

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Schweizer Hirnforscher entschlüsseln die Hypnose

Die tiefe Trance der Hypnose fasziniert seit vielen Jahrzehnten die Wissenschaft: Schon Sigmund Freud hat mit der Methode experimentiert, um seine Patienten zu behandeln. Nun haben Neurologen an der Universität von Genf erstmals herausgefunden, was bei Hypnotisierten im Gehirn passiert.

Im Zustand tiefer körperlicher Entspanntheit und geistig dabei sehr rege, kann man besser lernen, sein Unbewusstes besser verstehen und Strategien zur Bewältigung von Alltagsproblemen entwickeln. So weit zumindest die Versprechen von Hypnoseanhängern. Doch mittlerweile entschlüsseln Wissenschaftler Stück für Stück, was wirklich dran ist an der Heilsamkeit des wachen Schlafes.

Sie erkunden, was während der tiefen Versunkenheit eigentlich genau im Gehirn vor sich geht, und suchen nach Genen, die die einen Menschen mehr, die anderen weniger hypnosefähiger sein lassen. Hirnforscher der Universität von Genf berichten nun im Fachjournal „Neuron“, dass sie mit funktioneller Magnetresonanztomografie herausgefunden haben, wie die Nervenzellen bei der „Paralyse“ genannten Lähmung unter Hypnose arbeiten.

„Wir haben getestet, ob der Zustand der tiefen Entspannung unter Hypnose ein anderer ist, als wenn man sich ohne Hypnose entspannt“, erklärt Studienautor Yann Cojan. Die Versuchspersonen sollten sich im wachen oder im hypnotisierten Zustand vorstellen, sie sollten auf ein vorher verabredetes akustisches Signal hin ihre Hand entweder bewegen oder nicht bewegen. Dann verglichen sie die Hirnaktivitäten der verschiedenen Versuchsgruppen im Hirnscanner, während sie das Signal sendeten.

„Unsere Versuche zeigen, dass Hypnose den selbst-beobachtenden Prozess des Hirnes verstärken“, sagt Cojan. Die für die Bewegungssteuerung des Armes zuständigen Nervenzellen sind allerdings bei hypnotisierten Personen genauso aktiv wie bei wachen Menschen. Das lässt den Rückschluss zu, dass die Paralyse, die bei Hypnotisierten auftritt, weniger eine Hemmung dieser Motoneurone ist. Sie sind aktiv – aber die Verbindung zwischen den „befehlenden“ Nervenzellen und den Nervenzellen, die die Befehle an die Muskeln weitergeben, scheint während der Hypnose unterbrochen zu sein.

Zudem sei auch während der Entspannung der Precuneus besonders aktiv. Diese Hirnregion ist seit etwa zehn Jahren bekannt und wird von einigen Forschern als ein besonders wichtiger Teil des „Bewusstseinsnetzes“ gefeiert. Dem Nervennetzwerk also, ohne das unsere Aufmerksamkeit und unser Selbstbewusstsein ausgelöscht sind. Damit ist zumindest eindeutig bestätigt, dass Hypnose mit Schlaf nicht viel zu tun hat – denn wenn wir schlafen, ist auch der Precuneus kaum aktiv. Auch bei Wachkomapatienten rührt sich der Prenuceus nur wenig. Und: Wenn wir schlafen, sind unsere Bewegungsnervenzellen wenig aktiv – anders als bei den aktiven, aber nicht instruierten Bewegungsneuronen unter Hypnose.

Durch die Abkopplung von den motorischen Ausführungsnervenzellen scheint es dem Gehirn besser möglich zu sein, sich „mit sich selbst“ zu beschäftigen. Die Außenwelt wird weitgehend ausgeblendet, das Gehirn bleibt aber dennoch aktiv. Das erklärt auch, dass Hypnotisierte nach der Trance von einem intensiven Farbgefühl berichten.

Vor einigen Jahren wurde bereits berichtet, dass Assoziationen zu konkreten Wörtern wie „Affe“ oder „Haus“ stärkere Signale im Hirn hervorrufen als abstrakte Begriffe wie „Moral“ oder „Sünde“. Zudem zeigten diverse Studien, dass die Fähigkeit zum Lernen im Trance-Zustand erhöht ist – allerdings nur für konkret und nicht für abstrakt vermittelte Lerninhalte. Zudem ist der Lerneffekte allenfalls für Laboruntersuchungen interessant – unter Hypnose für eine Prüfung lernen zu wollen funktioniert kaum.

Auch die Genetiker haben mittlerweile einen kleinen Teil zur Erklärung der Hypnose geliefert. So fallen Menschen, die einer Hypnose gegenüber positiv eingestellt sind, leichter in Trance. Und noch leichter fällt es, wenn sie entsprechende Erbanlagen mitbringen.

Quelle: www.welt.de

 
Hirnforscher zeigen Hirnaktivität unter Hypnose

Genf/Schweiz - Neurowissenschaftlern der Universität Genf ist es mit bildgebenden Verfahren erstmals gelungen zu zeigen, welche Gehirnaktivität ausgelöst werden, wenn eine Person unter Hypnose steht.

Im Fachmagazin "Neuron" legen die Forscher um Patrik Vuilleumier und Yann Cojan ihre Ergebnisse von Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomografie dar, bei welchen sie aufzeigen konnten, wie Nervenzellen unter Hypnose arbeiten.

In den Versuchen wurde einem Teil der Probanden unter Hypnose suggeriert, dass ihr linker Arm paralysiert, also vollständig gelähmt sei. Zugleich sollten sich alle Teilnehmer, also auch die diesbezüglich nicht hypnotisierten, vorstellen, auf ein vorher verabredetes akustisches Signal hin ihre Hand entweder zu bewegen oder nicht. Während dieser Prozesse verglichen die Neurologen dann die Hirnaktivitäten der unterschiedlichen Probanden im Hirnscanner.

Dabei zeigte sich, dass die für die Bewegungssteuerung des Armes zuständigen Nervenzellen bei hypnotisierten Personen genauso aktiv sind, wie bei wachen Menschen. Diese Erkenntnis lässt die Forscher schlussfolgern, dass die Paralyse, die bei entsprechend Hypnotisierten auftritt, weniger eine Hemmung dieser Nervenzellen (Neuronen) ist, sondern vielmehr die Verbindung zwischen den "befehlsgebenden “und den "ausführenden" Nervenzellen, welche die Befehle an die Muskeln weitergeben, während der Hypnose unterbrochen wird.

Zugleich beobachteten die Forscher, dass während der Entspannung die Hirnregion Precuneus besonders aktiv ist, die von einigen Neurologen als wichtiger Teil des Bewusstseinsnetzwerks betrachtet wird. Anhand der Untersuchungen werde demnach deutlich, dass der Zustand der Hypnose mit Schlaf nicht viel gemein hat, da während des Schlafes oder im Wachkoma beispielsweise der Precuneus kaum aktiv ist und zugleich die für muskuläre Bewegungen verantwortlichen Neuronen deutlich weniger aktiv sind, als im Wachzustand.

Durch die Abkopplung von den motorischen Ausführungsnervenzellen scheint es dem Gehirn besser möglich zu sein, sich "mit sich selbst" zu beschäftigen. Die Außenwelt werde größtenteils ausgeblendet, während das Gehirn jedoch weiterhin aktiv bleibt.

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de

 

Mandy Moore: Hypnose gegen Lampenfieber

Mandy Moore leidet unter schrecklichem Lampenfieber. Die Sängerin ließ sich vor kurzem sogar vor einem Auftritt hypnotisieren, um ihre Nervosität zu überwinden. Wie der Onlinedienst "contactmusic.com" berichtet, stellte die 25-Jährige am Sonntag (25.04.) in Los Angeles rund 280 Fans die Songs ihres neuen Albums "Amanda Leigh" vor. Bevor sie auf die Bühne ging, suchte Mandy Hilfe bei einem Hypnose-Therapeuten. Sie sagte dazu: "Es ist die bizarrste Situation, die man sich vorstellen kann. Es ist fast wie eine Therapie."

Firstnews.de
 
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In Trance unterm Messer

Während ihr die Haut vom Gesicht gezogen wird, wandelt die Patientin in Gedanken durch einen Blumengarten. An der Universitätsklinik von Lüttich ist Hypnose eine Alternative zur Vollnarkose. Das ist kein Hokuspokus, sondern ein wirksames Verfahren - wenn man dafür empfänglich ist.

Mitten in der Operation öffnet die Patientin plötzlich die Augen. Da ist Jean Fissette, der Chirurg, bereits eine gute Stunde an ihrem Gesicht zugange. Er hat die Haut von der rechten Schläfe bis zum Ohr aufgeschnitten und sie bis zur Nase abgezogen, sodass das rohe Fleisch der Wangen bloßlag. Dann hat er sie straffgezogen und mit sorgfältigen Stichen wieder festgenäht. Blut sickerte in die blonden Locken der Frau und tropfte von dort auf Fissettes Schuhe. Es hat auch seine behandschuhten Hände bereits gründlich verschmiert, dabei ist die Schönheitsoperation erst halb vorbei - die linke Seite muss noch geliftet werden.

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Für Angstpatienten: Laserbehandlung am Auge unter Hypnose

Eine starke Fehlsichtigkeit lässt sich heute recht gut mit einer Laserbehandlung beheben. Brille oder Kontaktlinsen müssen danach häufig nicht mehr getragen werden. Doch einige Menschen scheuen den Eingriff, aus Angst, dem Stress bei der Operation im wahrsten Sinne nicht ins Auge sehen zu können.

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